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An einem wunderschönen Herbstag 1954 lernten sich meine Eltern
kennen. Zwei Jahre später war das Ergebnis zu begutachten:
ich.
Vor lauter Glück über das irdische Dasein beschloss
ich schon
bald, den Musen zu frönen:
Schmökern (die "alten Russen"), Kinobesuche (Filme aus bella
italia), Schreiben (ist letztlich mein Job geworden) und
schließlich - im Flegelalter - Krach zu machen - wozu sich
bekanntlich eine elektrisch verstärkte Gitarre bestens eignet.
Den
Kick brachten die Fab Four, die Stones und - klar - Jimi Hendrix,
Santana, Chicago, Mahavishnu Orchestra sowie Cream. ZAPFEN war die
Chance, all die Träume von einem die Fender-Gitarre
peinigenden,
langhaarigen, Jeans tragenden Rocker wahr zu machen. Keine Frage, dass
ich an der Band hänge wie eine Klette. Mein
größter
Wunsch als Musiker: Einmal mit ZZ-Top-Klampfer Billy Gibbons einen
Abend durch die Kneipen von Houston zu ziehen und mir das Geheimnis
seines Mörderspiels erklären zu lassen. Verlange ich
denn nur
zuviel?
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