Band - Geschichte

1974 - Jürgen Busch, Andreas Wilde und Matthias Härtig gründen während ihrer Armeezeit in Eilenburg das Folk-Rock-Trio Eddie & Co. Der Nukleus der späteren Band ZAPFEN entsteht.

1976 - Der ehemalige Schulkamerad von Jürgen Busch, Kostas Kipuros, stößt zum Trio, das damit zum Quartett anwächst. Man kennt sich aus gemeinsamen Abiturzeiten. Das Bandrepertoire erweitert sich u.a. um Songs der Beatles, Rolling Stones sowie Crosby, Stills, Nash & Young.

1977 - Bei einem bierseeligen Treffen von Jürgen und Kostas fällt der Beschluss der Band-Umbenennung in ZAPFEN. Die Erklärung ist einfach: Alle Bandmitglieder verfügen über beachtlich große und prägnante Nasen. Außerdem sind die verschworenen Musiker ausgesprochene Sensibelchen, die schnell mal "einen Zapfen" bekommen, also "einschnappen".

1979 - Frank Schmiedl stößt zur Band, nachdem Matthias Härtig diese berufsbedingt verlassen hat.

1980 - Der Bandsound wird durch den Einsatz von E-Gitarren rockiger. Folgerichtig gehört von nun an ein Schlagzeug zum Instrumentarium. Bedient wird es von Vesta Heyn.

1982 - Vesta verlässt ZAPFEN, um bei Logo die Congas zu bedienen. Ersatz ist schnellstens zur Stelle: Ulrich Kaufmann, ehemals Sänger bei Obelisk und Soft, sitzt von jetzt an hinter der Schießbude.

1984 - Es folgt eine nochmalige Erweiterung des Instrumentariums. Thomas Haenert, vormals Tropfstein, komplettiert die Band mit Keyboards.

1985 - Die Band hat sich inzwischen vom Folk-Rock verabschiedet und spielt ein Programm zwischen BAP, Rolling Stones und den damals üblichen Hits, von Police bis Foreigner. Außerdem weist die Titelliste einen beachtlichen Umfang an Eigenkompositionen auf. Einige von ihnen werden im und für den Rundfunk produziert.

1986 - Für Thomas Haenert, der zur Armee muss, kommt Mario Ulbricht. Als ersterer wieder ins zivile Leben zurückkehrt, beschließt ZAPFEN, mit zwei Tastenspielern weiterzumachen.

1989 - ZAPFEN löst sich – vorläufig – auf.

1991 - Reunion u.a. durch Ulrich Kaufmann, der jetzt als Bandsänger am Mikro steht, Kostas, Matthias Kraft am Schlagzeug, Frank Schmiedl und kurzzeitig Jörg-Dieter Hübler. Die Band spielt vorwiegend unplugged soulige Coversongs.

1999 - Jürgen Busch kehrt wieder in die Band zurück. Fortan arbeitet ZAPFEN mit zwei Leadsängern.

2000 - Nach dem Verschleiß mehrerer Bassisten kann ZAPFEN den "Viersaiter" Dirk Zorn gewinnen, der von jetzt an zum festen Line-Up gehört.

2004 - Mario Ulbricht verlässt ZAPFEN, um fortan bei den Beatboyz die Tasten zu drücken. Nach einer kurzen Debattenphase beschließt die Band, prinzipiell ohne Keyboards, dafür mit dem Einsatz von bis zu drei E-Gitarren weiterzumachen.

2005 - ZAPFEN begeht in der Leipziger Kultstätte des Rock, "der ANKER", ein großes unrundes Bandjubiläum.